Fashion on demand

Fashion on demand

Mode „auf Anforderung“ – ein Konzept, das Überproduktion vermeiden und so für mehr Nachhaltigkeit sorgen soll. Produziert wird nur, was nachweislich Abnehmer*innen findet.

Modeunternehmen stehen immer wieder vor dem Problem, dass sie mehr produzieren, als letztendlich verkauft wird. Doch warum ist das so? Zum einen, weil sie nicht das Risiko eingehen möchten, dass die Nachfrage größer ist als das verfügbare Angebot. „Tut mir leid. Ausverkauft.“  Ein Satz, den der Hersteller nicht hören möchte, denn Umsätze zu generieren ist das A & O. Zum anderen, weil nie vorhergesagt werden kann, ob die aktuelle Kollektion den Geschmack der Konsumenten und Konsumentinnen trifft. Während manche Teile einen reißenden Absatz erleben, werden andere zum Ladenhüter. Diese landen schließlich mit allen anderen „Restbeständen“ auf dem Grabbeltisch. Aber auch diese Option ist kein Garant dafür, dass tatsächlich alles verkauft wird, um Platz für die nächste, schnelllebige Kollektion zu machen.

Was passiert also mit T-Shirts, Hosen oder Blusen, die niemand haben möchte?

Vom Kleiderbügel in die Verbrennungsanlage

Wer sich mit dem Thema „Fast Fashion“ beschäftigt, ist vielleicht schon einmal über Medienberichte* gestolpert, in denen Konzerne wie z.B. H&M in der Kritik standen, da sie in großem Stil überzählige Kleidungsstücke verbrennen lassen.  Journalisten brachten diesen Fall ans Licht, nachdem sie beobachtet hatten, dass H&M regelmäßig Massen an ausrangierter Kleidung ins dänische Roskilde anliefert, um sie dort in einer Verbrennungsanlage vernichten zu lassen. Aussagen wie „Es handelt sich dabei um Kleidung, die überdurchschnittlich hoch mit Schadstoffen belastet ist“  oder dass die Teile anderweitige Schäden hätten, konnten bei näherer Prüfung jedoch nicht belegt werden (siehe Links im Anhang)

Pre-Order  - Wenn Nachfrage und Produktion im Verhältnis stehen

Wir von FairWalk möchten es anders machen. Ressourcen und Rohstoffe sollten nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die daraus produzierte Ware auch tatsächlich an den Mann/die Frau gebracht wird. Deshalb nutzen wir das sog. Pre-Order-System. Produziert wird nur, was auch tatsächlich verkauft wird. Wie das funktioniert?

Schau mal hier: Pre-Order

In unserem ersten Pre-Order-Durchgang wird es die neue FairWalk-Edition in limitierter Auflage geben. Ob Hoodie oder T-Shirt: Alles ist GOTS, FAIR WEAR, OEKO-TEX und PETA zertifiziert. Für jeden verkauften Artikel fließen außerdem 4€  in unsere #teamnature-Projekte.

Mit Deinem Kauf erhältst Du also nicht nur ein Kleidungsstück, das sowohl ökologischen, fairen als auch nachhaltigen Standards entspricht, sondern übernimmst gleichzeitig ein Stück Verantwortung für Mensch, Natur und Umwelt.  

Gemeinsam können wir etwas bewegen. Lass uns gleich heute damit anfangen. 

 

Quellenangaben / weiterführende Links

https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/Verbrannte-Neuware-Daenische-Doku-bringt-H-M-in-Verruf-id42986331.html

https://utopia.de/hm-kleidung-dokumentation-verbrennt-klamotten-66764/

*Originalbericht in dänischer Sprache